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Feuer in der Hobby-Kfz-Werkstatt
Sechs Wehren müssen gestern Nachmittag zu Hallenbrand in Liebengrün ausrücken.
Liebengrün. In einer Kfz-Werkstatt in Liebengrün - die nach Vermutungen hobbymäßig betrieben wurde - kam es gestern Nachmittag zu einem Brand, bei dem die gesamte Inneneinrichtung zerstört und die Halle selbst in Mitleidenschaft gezogen wurde. Gegen 16.30 Uhr brach das Feuer im Inneren des Gebäudes aus. Wie die Polizei mitteilte, haben Augenzeugen beobachtet, wie plötzlich Flammen aus der Halle schlugen. Einige berichteten, ein Fahrzeug hätte gebrannt.
Sofort wurden die nötigen Einsatzkräfte von Feuerwehren, Rettungsdienst und Polizei verständigt. Um das Feuer zu löschen, wurden die Wehren aus Liebengrün, Liebschütz, Remptendorf, Ziegenrück, Bad Lobenstein und Eßbach alarmiert. Die ersten Fahrzeuge trafen kurz nach der Alarmierung am Brandort ein und die Kameraden begannen sofort mit Löscharbeiten. Insgesamt waren mehr als 40 Feuerwehrleute, teilweise mit schweren Atemschutz im Einsatz. Allerdings war ein Vordringen in das Halleninnere vorerst nicht möglich. "Das ist viel zu gefährlich, da wir nicht wissen, welche Stoffe darin gelagert sind", erklärte Wehrleiter Denny Greiner von der FFW Liebengrün.
Nach zirka einer Stunde hatten die Wehren das Feuer unter Kontrolle und konnten damit beginnen, mit einem Gebläse den starken Rauch aus der Halle zu entfernen. Als dieser abgezogen war, bot sich den Löschkräften und der Polizei ein ehr chaotisches Bild. Neben einem ausgebrannten Fahrzeugwrack fanden sie mehrere Gasflaschen für Schweißgeräte sowie durcheinander liegende Gerätschaften und Schmierstoffe vor. "Allein die Gasflaschen, die nicht gerade geprüft und neu aussahen, sagen alles", so ein Polizeisprecher gegenüber der OTZ.
Nach ersten Erkenntnissen sollen zwei Personen Schweißarbeiten ausgeführt haben, als es zum Feuer kam. Die genaue Brandursache ermittelt jetzt aber die Kriminalpolizei. Auch zum entstandenen Schaden konnte die Polizei am frühen Abend noch keine genauen Auskünfte geben.