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Sprinkleranlagen
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Löschen mit Wasser durch den Einsatz
von Sprinkleranlagen –
einfach und zuverlässig
Eine Sprinkleranlage dient der
automatischen Brandbekämpfung und damit dem Schutz für Menschen,
Gebäude und Sachwerte. Durch Hitzeeinwirkung öffnen einzelne
Sprinklerköpfe das unter Druck stehende Rohrnetz. Der
entstehende Druckabfall wird durch die Alarmventilstation
erkannt, welche dann die Sprinklerpumpe startet. Das Löschwasser
wird so zu den geöffneten Sprinklern gepumpt, wo es unter dem
erforderlichen Druck austritt und versprüht wird.
Wasserbasierte Löschanlagen haben den
größten Anteil an der gesamten Löschtechnik. Sie sind – im Fall der
Sprinkleranlagen – eine unkomplizierte und seit Jahrzehnten
bewährte Technik. Wasser ist das natürlichste und umweltfreundlichste
aller Löschmittel. Es bindet Rauch und Schadstoffe und wird bevorzugt
zur Bekämpfung von Bränden der Brandklasse A (glutbildende Stoffe)
eingesetzt. Die Löschwirkung des Wassers beruht auf seinem Vermögen,
Wärme zu binden – es löscht durch Abkühlung.
Sprinkleranlagen sorgen für den optimalen Löscheffekt, auch
in anspruchsvollen Bereichen.
Die Schadensentwicklung durch
Feuerschäden nimmt stetig zu. Sprinkleranlagen bieten einen wirksamen
Schutz. Die automatische Brandschutzanlage löscht einen Brand schon beim
Entstehen. In 63 % aller Sprinklereinsätze genügt ein Sprinkler, um den
Brand zu löschen. bei weiteren 24 % genügen 5 Sprinkler. Löschschäden
werden so auf ein Minimum eingeschränkt. Die Sprinkleranlage wird nach
dem Brandrisiko und der Brandgefahr eingestuft und so ausgelegt, dass
ein sicherer Schutz besteht.
Sprinkleranlagen –
unkompliziert und zuverlässig löschen
Die Sprinkleranlage dient der
automatischen Brandbekämpfung, sie schützt Leben und Eigentum. Das
Funktionsprinzip ist unkompliziert und zuverlässig. Es hat den weitaus
größten Anteil am Markt der Wasser-Löschsysteme.
Im Brandfall öffnet eine Sprinklerdüse automatisch durch
Hitzeeinwirkung. Das Löschwasser tritt unter hohem Druck aus und wird am
Sprinklerteller verdüst und als parabolidförmiger Sprühregen auf den
Brandherd verteilt. Gleichzeitig mit dem Öffnen des Sprinklers werden
eine Alarmsirene und eine Alarmmeldung zu einer ständig besetzten Stelle
(Feuerwehr) ausgelöst. Das Löschwasser wird als erstes über einen
Druckwasserkessel gespeist, bei Druckabfall wird die Sprinklerpumpe
zugeschaltet, die das Löschwasser aus einem Wasserbehälter saugt.
Einsatzgebiete und Anwendungen für
Sprinkleranlagen:
- Krankenhäuser
- Büros
- Einkaufszentren
- Industrieanlagen
- Lagerhallen
- Parkgaragen
Vorteile von Sprinkleranlagen:
- kostengünstig
- umweltfreundlich
- zuverlässig
Man unterscheidet zwei Sprinklersysteme:
Die Trockenanlage wird in frostgefährdeten Bereichen (Garagen,
Vordächer) und hochtemperierten Räumen (Trockner) installiert. Im
Bereitschaftszustand ist das Rohrnetz von den Sprinklern bis zum
Alarmventil mit Druckluft gefüllt. Öffnet ein Sprinkler durch
Hitzeeinwirkung, wird das Alarmventil angesteuert und das Rohrnetz mit
Wasser geflutet.
Die Nassanlage wird in nicht frost- und
überhitzungsgefährdeten Bereichen installiert. Gegeüber der
Trockenanlage hat sie eine geringere Verzögerung. Es muss aber
gewährleistet sein, dass die Raumtemperatur nicht unter 5° Celsius
sinkt. Im Bereitschaftszustand ist das komplette Rohrnetz mit Wasser
unter hohem Druck (10bar) gefüllt. Bei Öffnen eines Sprinklers tritt
sofort Wasser aus.
Je nach den Anforderungen werden auch Anlagen mit EFSR (erhöhte
Wasserbeaufschlagung) eingesetzt.
Sprühflut-Löschanlagen –
unmittelbare, intensive Brandbekämpfung
Sprühflut- bzw. Sprühwasser-Löschanlagen
sind ortsfeste, halbstationäre oder selbsttätige Feuerlöschanlagen, die
in Bereichen eingesetzt werden, in denen die Gefahr sich schnell
ausbreitender Brände besteht und Wasser als geeignetes Löschmittel
eingesetzt werden kann. Daneben werden sie auch zur Kühlung und zum
Schutz besonders hitzeempfindlicher, hochbrennbarer Objekte
(Objektschutz) eingesetzt.
Die Anlagentechnik von Sprühwasser-Löschanlagen entspricht im Prinzip
der einer Sprinkleranlage. Der entscheidende Unterschied besteht jedoch
darin, dass alle über einem Schutzabschnitt oder einem Schutzobjekt
verteilte Löschdüsen immer geöffnet sind und somit bei der Auslösung der
Anlage eine schnelle und intensive Wasserbeaufschlagung stattfindet.
Einzelne Anlagengruppen werden im Brandfall selbsttätig (elektrisch,
hydraulisch, pneumatisch) oder von Hand ausgelöst.
Geeignete Einsatzgebiete für
Sprühflutanlagen:
- Transformatoren
- Tankanlagen
- Spänesilos
- Versammlungsräume
- Theaterbühnen
- Müllverbrennungsanlagen
- Müllbunker
Vorteile der Sprühflutanlage:
- schnelle und inovative
Beaufschlagung
- zur Objektkühlung geeignet
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